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Das Schöne am GGU-Software-Team ist ja, das man fast bei allen Events auf GGU-Teamler trifft. So auch in Hamburg beim Cyclassics Wochenende.

Samstagabend waren wir nach gemeinsamer Akkreditierung noch im VAPIANO lecker Essen und Trinken (Nicole, Fränky, Micha, unsere Startplatz-Spender Andrea, Nancy und Hendrik, der auch mit uns gefahren ist). Ein illustrer Abend, der ggf. zu einem Ausbau der Hamburger Team-Basis führen könnte…

Nach kurzer Nachtruhe (nicht aufgrund von Nervosität) weckte mich um 5:20 der ohrenbetäubende Lärm von Fränkies „Frühstücksmixer“ (ich wollte wenigstens bis 6 schlafen) und es stellte sich mir wie so oft in dieser Situation die Frage: Warum kannst du Depp denn nicht früher ins Bett gehen und warum müssen solche Events so früh anfangen…

Dann hieß es wer A sagt muss auch B sagen, also kurz etwas Obst zum Frühstück (Apfel, Pfirsich, Banane, war eh noch satt vom Abend), Trinkflaschen befüllen, Reifen noch einmal nachpumpen, was sich mit der Amateur-Schlauchboot-Pumpe von Fränky recht schwierig gestaltete und ich jetzt genug Gründe gesammelt hatte um Ihn nach der frühen Weckaktion durchzubeleidigen :-). Da es draußen um 6.30 nur ca. 14°C waren, war KURZ / KURZ ganz schön frisch und wir luden die Bikes ins Auto und sind bis auf 2km an den Start gefahren (Seitenstraße neben dem VAPIANO an der Haller Str.). Von dort fuhren wir dann zu unserem Startblock F, wo wir dann aufgrund unserer frühen Ankunft fast ganz vorn standen und noch 40 Min. auf unseren geplanten Start um 7:40 warten mussten.

Micha hatte sich ja in seiner Hotelbuchung mit dem Tag vertan und stand ohne Zimmer da. GGU like gewährte ihm Nicole Asyl auf ihrem Sofa. Nicole hatte nicht mit so viel Wartezeit vor Ihrem Start in Startblock E zu kämpfen, da Sie verschlafen hat. Auf Michas morgendliche Frage: Hey Nicole wann musst Du aufstehen?
Kam die Antwort: Um 6.00. Woraufhin Micha antwortete: Es ist 6.35……..so wurde es im Afterrace-Chillout-Talk im Cafe MIO zu dem nun auch noch Julia gestoßen war, überliefert. Micha war für die 100 km gebucht und hatte etwas mehr Zeit bis zum Start.

7:40 unser Start verzögert sich, gerade startet Nicole im Block E direkt vor uns. Beim Blick auf die vielen Fahrer hinter uns zeigt sich so 20 m hinter uns eine 8 Mann Truppe in dunkelblauen Trikots die recht fit aussehen und ich denke mir, das könnte unser Expresszug ins Ziel sein, wenn sie im Rennen an uns vorbeikommen.

7:45 mit 5min. Verspätung startet unser Startblock. Alle fahren locker los in Richtung Startpunkt um die Zeitnahme-Matten zu überqueren. Die Strecke ist breit und incl. Gegenfahrbahn sehr gut abgesperrt. Danach wird das Tempo langsam gesteigert, es rollt aber schon gut. Von hinten kommt noch nichts schnelleres vorbei, also Blick nach vorn. Die 500 m zur aktuellen Führungsgruppe unseres Startblockes fahren wir im Wechsel zu. Da ging der Puls dann schon mal kurz in den roten Bereich. In der Gruppe sind wir dann erst einmal mitgeschwommen. Ab und zu standen dann die Krankenwagen und Polizeiwagen auf einer Fahrbahnhälfte um gestürzte Fahrer zu schützen. Und dann war es soweit die blaue Truppe kam mittlerweile auf 15 Fahrer angewachsen mit leichtem Tempoüberschuss an uns vorbei, sodass ein Einklinken leicht möglich war und die Gruppe auf 25 Fahrer anwuchs.

Da ich ja ab und zu versuche beim RSV Braunschweig das Donnerstags-Training mitzufahren (3 Runden über den Rieseberg) und ich dabei schon sehr viel Lehrgeld bezahlt habe, aber auch einiges gelernt habe, fiel es mir im weiteren Verlauf nicht sehr schwer zu erkennen welches Hinterrad man halten muss um nicht abgehängt zu werden. Das hat gut geklappt und nur einige Male mussten kurze Löcher zugefahren werden. Die beiden kleinen Hügel über die wir gefahren sind haben aber richtig wehgetan, aber auch da sind wir drangeblieben. Auf einem Hügel haben wir Nicole getroffen, die dann auch noch ein Stück mitgefahren ist.

Fränky, Hendrik und ich sind dann gemeinsam mit der nun auf weitere 5 Fahrer reduzierten Gruppe in der Mönckebergstrasse über die Ziellinie gefahren. Aus meiner Sicht ein rundum Supererlebnis mit optimaler Organisation der Stadt Hamburg.

Micha hat sein 100km Rennen ohne besondere Vorkommnisse gefinisht und ist dann später beim Chillout zu uns gestoßen, das sich mit Spagetti-Eis, Latte Macchiato und Erdinger total tiefenentspannt stundenlang in der angenehmen Sonne ertragen ließ und mit Kuchen, Kaffee und Coke in der Erdinger Lounge einen würdigen Abschluss fand.

55km (Anm.: es waren knapp 57km) 1321 Frauen 5115 Männer

Nicole
Platz 66 AK 24
1:33:52
Ø 36,2

Fränky & Hendrik & Pepe
Platz 181 AK 50
1:26:05
Ø 39,5 km/h

100km 8510 Männer

Michael
Platz 4885 AK 2128
3:04:39
Ø 33,4


Hamburg ist einfach eine sportbegeisterte Stadt, egal ob Radrennen, Marathon oder Triathlon, die Unterstützung durch die Zuschauer an der gesamten Strecke sucht Seinesgleichen.

Fazit: Ein super Wochenende das nicht so schnell vergessen wird.

Artikel von: Pepe Kasper