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Halbmarathons bei hochsommerlichen Temperaturen

Mit der ausklingenden Triathlon-Saison verlagert sich das Tätigkeitsfeld der GGU-Athleten und Athletinnen nun zu Lauf- und Radwettbewerben.

Am 09.09. fand in Braunschweig der 39ste Schapener Volkslauf durch die Buchhorst in Konkurrenz zum Wolfsburg-Marathon statt. Die GGU-Athleten hatten sich jeweils für die Halbmarathonstrecke entschieden. In Braunschweig waren Jörg, Kai und Michael am Start und in Wolfsburg strebte Sigi allein nach der Bestzeit, da Thomas ja leider gesundheitsbedingt passen muß.

Bei strahlendem Sonnenschein startet das Rennen in BS für die 10er und HM mal wieder unvermittelt mit dem Startschuss und es dauert eine gefühlte Ewigkeit (15 Sekunden) bis wir endlich die Startlinien überqueren konnten. Sofort setzen die Positionskämpfe ein und aufgrund der engen Passagen mußte man permanent hin und her wechseln, was schon nervig war. Das änderte sich jedoch beim Erreichen des Naturschutzgebietes. Ab hier war ein gleichmäßiges Tempo mit moderaten Pulswerten und aufmunternden Sprüchen möglich obwohl der wellige Kurs schon eine Herausforderung darstellt. Wir übernahmen in unserer Gruppe wechselseitig die Führung und hatten ein gutes Tempo drauf, wobei Jörg immer wieder zur Eile antrieb.

Mit Beginn der zweiten Runde merkte ich jedoch, dass ich etwa 1:30 über meiner Zielzeit (50:00) für die erste Runde war und zog das Tempo an. Hier stellte ich auch fest, daß das Gros der Läufer auf der 10er-Strecke unterwegs war bzw. in deutlicher Entfernung von mir lief. Es eine gute Entscheidung, dass ich an der Wendemarke eine eigene Trinkflasche platziert hatte. So konnte ich die Verpflegungsstellen auslassen bzw. das Wasser nur zur Kühlung des Kopfes nutzen. Es lag nun an mir, den ein oder anderen Läufer einzufangen. Vor Kilometer 15 bin ich dann beim Überholen noch von einem entgegenkommenden Radfahrer an der Schulter gerammt worden, was neben diverser Flüche auch eine deutliche Adrenalin-Ausschüttung und weiteren Vortrieb mit sich brachte. Die letzten Kilometer sind jedoch in der prallen Sonne und am Ende geht´s bergan, d.h. Knie hoch und den Schweinehund überwinden! So blieb ich am Ende drei Minuten unter meiner Vorjahreszeit und auch Jörg und Michael konnten ihre Zielzeiten deutlich unterschreiten.

Schön war´s und am Ende hat Sigi in Wolfsburg mit 1:40:37 die beste Zeit von allen HM-GGUlern hingekriegt!!!

Artikel von: Kai Großkopf