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Eine Radpremiere in Braunschweig

Erstmalig fand am Sonntag in Braunschweig eine organisierte Radrundfahrt mit Klassikrädern statt. Hierbei sollte das Rad älter als das Baujahr 1986 sein. Wie auch bei den schon seit 21 Jahren stattfindenden Eroica-Ausfahrten geht es bei den Touren auf den alten Stahleseln nicht um Schnelligkeit sondern vordringlich um Entschleunigung. Die Radrundfahrt kann wieder genossen werden und das Erlebnis von Natur und dem Schönen am Wegesrand oder auch nur eine Eis- oder Käffchenpause stehen im Vordergrund. So die Therorie. Das müssen die Braunschweiger Teilnehmer noch lernen!

Vom Veranstalter wurden zwei Runden angeboten. Eine kurze Schnupperrunde mit 45 km und die "Wolters"-Runde mit 112 km.

Edi mit seinem alten Bianchi und ich mit meinem Ralleigh hatten uns für die große Rundfahrt eingetragen. So ging es kurz nach 10:00 am Schloß Richmond mit ca. 40 Radlern, meistens sogar im klassischen Wolltrikot, hinaus aus der Stadt in Richtung Königslutter. Der Rest, ca 60 Radler, ging kurze Zeit später auf die kurze Runde zum Wende- und Verpflegungspunkt in Evesen.

Bald wurde mir klar, dass es den meisten Mitfahrern wohl um schnelles Ankommen ging. Aus der erhofften gemütlichen genußvollen Ausfahrt wurde eher eine schnelle RTF. Ich hatte leider mit meinem derzeitigen Trainingszustand und einsetigen Knieschmerzen meine Probelem im Peloton zu bleiben. Einseitiges Treten war dann ab der Hälfte angesagt.

Nach der ersten Verpflegungsstation mit vielen Leckereien am Kaiserdom in Königslutter ging es über Elm und Asse in Richtung Hornburg zur zweiten Verpflegungsstation. In der Asse musste ich dann leider im Anstieg abreissen lassen und fand mich nach der Kuppe alleine auf der Straße wieder. Das führte dann auch dazu, dass ich einen Wegweiser übersah und nicht wie geplant in einen Feldweg abbog sondern dem Straßenlauf 4 km folgte bis mir meine Irrfahrt auffiel.  Nach Hornburg bracht mich dann zum Glück meine Siri wo ich dann auch Edi bei einer Rhababerbrause wieder erblickte.

Die Rückfahrt zum Endpunkt, dem Hofbrauhaus Wolters, haben wir dann gemeinsam etwas ruhiger bewältigt.

Bei Freibier, Musik und Sonne konnten wir uns dann noch die Verkaufsstände einiger Radhändlern ansehen.

Ich war allerdings sehr froh als ich dann doch recht bald zuhause auf dem Sofa lag.  Nächstes Jahr gerne wieder.

Artikel von: Jörg Otto


Spenden-Info:

Finisher:
Jörg Otto: 364 min.
Eduard Kollmus: 364 Min.

Gesamtstrecke: 112 km
Wettkampfzeit-Summe: 728 min.
Spendengeld: 72,80 €


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