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An diesem Sonntag war frühes Aufstehen angesagt denn die Rahmenbedingungen waren klar definiert: Wechselpark schließt um 9:20 und die Fahrt über die B4 gen Uelzen kann neben den Blitzern auch immer wieder weitere Überraschungen bereithalten. So sind wir getrennt in Braunschweig bzw. Wenden zum Wettkampfort gestartet. Der frühe Vogel sicher schon vor 6:30 mit einer weiteren Athletin und ich dann um 7:00 mit Melanie!

Die Anreise war aber kein Problem und die Erläuterungen des Veranstalters wirklich zielführend. Vom Parkplatz ging es dann noch einen Kilometer zum See und das war zum Beine locker machen ganz gut. Dass Stephan locker war, konnte ich feststellen als ich beim Abholen der Startunterlagen mit Wasser bespritzt wurde. Ein Jeder kanalisiert seine Nervosität halt anders. Weiß er immer noch nicht, dass mich so etwas anstachelt und zu schrecklichen Konsequenzen auf der Strecke führen kann😉?

So stieg die Aufregung und natürlich auch die Temperatur! Kein Neo war schon vorher klar. Gut so, das vermeidet Stress in der Wechselzone aber warum hat meine Polaruhr auf einmal keinen Triathlonmodus mehr vorgesehen? Ist da ein Update schief gegangen? Egal, muss ich halt separat jede Disziplin einzeln stoppen.

Mit einem rolling start ging es um 10:00 auf den Dreieckskurs welcher zweimal zu schwimmen war. Mir kam es recht lang vor und als der Erste um die Wendemarke lief, war ich mir dann auch sicher, dass ich das auch so machen muss. Bei der zweiten Runde habe ich mehr mit der schiefen Brille und der Wasserpest im See gekämpft. Leichte Berührungen an den Füßen haben mich immer wieder motiviert noch stärker zu drücken. So bin ich dann als 15ter in die Wechselzone gelaufen bzw. aus der Kieskuhle raus gekraxelt zum Rad.

Dieser Wechsel klappte gut. Die Radstrecke war, wie angekündigt, wirklich wellig. Der Straßenbelag war total hinüber aber wirklich jedes Loch auf der Strasse gekennzeichnet. Mein Radanzeige war zur Krönung ebenfalls ein Totalausfall (wäre ich man noch zu Pepe gefahren...). Fahren nach Gefühl und dem GPS von Polar am Handgelenk zur Geschwindigkeitsbestimmung. Ein neue und zusätzliche Erfrischungsstelle des Veranstalters brachte erste Kühlung au der Radstrecke. Eine Dusche aus der Wasserflasche macht müde Männer und Damen munter und ich habe es wirklich genossen. Auf der zweite Runde reichte mir ein Helfer wieder eine Flasche leider diesmal eine Iso-Dusche. Nicht gut und besonders klebrig😠. Egal, weiter in der Aero-Position und immer noch nicht übersprintet vom Phantom Stephan. Was war da los?

In der Wechselzone war es auch noch übersichtlich aber der Start auf die Laufrunde hatte echte Tücken und ich kam gar nicht in Gang. Hier waren auch die Kollegen der Halbdistanz schon unterwegs und ich wurde von Einigen mit hoher Geschwindigkeit überlaufen. Auch von einigen ODlern, das tat weh ebenso meine Bauchmuskel die sich irgendwie verkrampften. Erst in der dritten Runde wurde es besser und ich konnte den Einen oder Anderen an den Verpflegungsstellen, die ich nur zur Kühlung nutzte, kassieren.
Ich war jetzt wieder in meinem eigenen Modus und erhöhte das Tempo kontinuierlich was auch an den Anfeuerungsrufen von Melanie in jeder Runde lag😎. Als ich dann in der finalen Runde mit Teamnamen angesagt wurde war ich wirklich nicht mehr zu halten. Ich habe mich richtig gepusht, um an die Leistungsgrenze zu gehen. Die fleißigen Helfer haben für jeden Läufer das Zielband hochgehalten, da konnte sich jeder wie ein echter Sieger fühlen. Kurze Irritation im Ziel, da Stephan schon da war!? Leider war ein reguläres Finish heute für ihn nicht drin und er mußte den Wettbewerb aufgrund fortgesetzter Probleme nach der zweiten Laufrunde beenden.

Ein tolle Verpflegung der Athleten schloß sich dem Rennen an und eine schöne Überraschung auch am Ende! Mein erster Podestplatz als 2ter in der AK hat diesen Tag richtig rund gemacht für mich. Schade, dass ein gemeinsames Finish wie am Tankumsee diesmal nicht möglich war.

Artikel von: Kai Großkopf


Spenden-Info:

Finisher:
Kai Großkopf: 177 min.

Gesamtstrecke: 56,5 km
Wettkampfzeit-Summe: 177 min.
Spendengeld: 35,40 €


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