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Stürmisches Heimspiel

Geflashed durch Wolfsburg hatte ich mich gleich zur nächsten Hatz angemeldet und es sollte ein stürmisches Heimspiel werden.

Der Morgen ließ sich noch schön warm an und pünktlich um 11:00 setzte starker Wind analog des Vortages ein.

Da ich auch diesmal im “Club der rosa Badekäppchen“ (letzte Startgruppe!) starten durfte, stand uns ein längere Schwimmstrecke bevor, da die Bojen ziemlich abgetrieben waren. 

Als Kenner des Heidbergsees wußte ich, dass kein enges Passieren der Bojen durchaus einen ungeplanten Landgang einschließen konnte, da der See ordentlich Wasser durch Baumaßnahmen und die große Wärme der letzten Tage verloren hatte.

Ich ging das Rennen konsequent von vorne an und war wohl nicht der einzige Wissende. Behaarte Füsse und Arme, ich kriegte einfach Alles nur keine ruhige Schwimmlage! Vor jeder Boje musste nochmal Einer in meine Bahn. Erst nach dem ersten Landgang wurde es besser, die Brille hielt, es ging voran aber es blieb beim Zweier-Zug.

Mit hohem Puls raus aus dem Wasser und ab zum ersten Experiment. Ich hatte mich entschieden, die Schuhe diesmal/erstmals an den Pedalen zu lassen.

Auf der flachen Passage Jägersruh brachte ich die Füße dann auch rein in die Radschuhe. Beim ersten Kreisel drohte schon fast ein Auffahrunfall, da sich jemand halbherzig zum Linksabbiegen entschloss und einfach mal auf meiner Strasse stehen blieb. Etwas abgebremst, laut fluchend durch die Lücke und den Anstieg nach Salzdahlum genommen.

Wind schräg von hinten kann verdammt angenehm sein und so konnte ich ein gutes Tempo halten. Da ich die Strecke am Vortag unter gleichen böigen Bedingungen abgefahren bin, konnte mich bis auf die Autofahrer nichts erschüttern. Der Weg zurück war dann anstrengend aber auch der Wechsel (Schuhe blieben an den Pedalen) klappte gut.

Die erste Verpflegungsstation habe ich rechts liegen lassen obwohl ich Kühlung gebraucht und mir lieber ein paar mehr Körner aufgehoben hätte. Aber was soll´s?!

Meinen ersten offenen Schuh nach 15 Jahren Triathlon habe ich nun auch erlebt und am Ende mußte ich nochmal beißen, was Supporter Pepe mit: „Lächeln, lächeln“ beim Zieleinlauf quittierte!

Over and out, top zufrieden und glücklich im Ziel. Gesamtplatz 48 und Platz 4 in meiner AK hat mich auch sehr gefreut!

 

Artikel von: Kai Großkopf


Spenden-Info:

Finisher:
Kai Großkopf: 82 min.
Siegfried Horsters: 86 Min.

Gesamtstrecke: km
Wettkampfzeit-Summe: 168 min.
Spendengeld: 16,80 €


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